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Wir unterstützen das Bürgerbegehren zum Neubaugebiet! Denn es liegen Daten und Fakten vor, über die sich diskutieren lässt!

Ende Juli stand die Beauftragung eines Fachbüros zur Erarbeitung einer Entscheidungsgrundlage für die Entwicklung eines Neubaugebietes im Bereich südlich des Schlittwegs auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Geschätzte Kosten des Prozesses: voraussichtlich 135.000 €.

Ende Juli stand die Beauftragung eines Fachbüros zur Erarbeitung einer Entscheidungsgrundlage für die Entwicklung eines Neubaugebietes im Bereich südlich des Schlittwegs auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Geschätzte Kosten des Prozesses: voraussichtlich 135.000 €.

Hauptargument der Befürworter des moderierten Prozesses: Wir wollen die Entscheidung für oder gegen das Neubaugebiet auf der Grundlage von Daten und Fakten treffen.

Das ist für uns selbstverständlich. Während Anwohner das Thema auch emotional betrachten können, muss eine Entscheidung nach Abwägung von Daten und Fakten getroffen werden.

Und es gibt Daten und Fakten: So wurde von der Stadt eine Studie zum Thema Analyse und Bewertung der Innenentwicklungspotenziale in Auftrag gegeben und von der DSK-Stadtentwicklung erarbeitet, jenem Unternehmen, das auch bei der letzten Gemeinderatssitzung beauftragt werden sollte.

Das Innenentwicklungskonzept für Schriesheim wurde von der DSK im Dezember 2023 vorgestellt. Und man erfährt viel, u.a. zur Bevölkerungsentwicklung:

So kommt die Studie zu dem Fazit: „Die Stadt Schriesheim verzeichnet eine leicht positive Bevölkerungsentwicklung, die sich über der Marke von 15.000 Einwohner:innen stabilisiert. Die leicht negative natürliche Bevölkerungsbewegung kann durch eine positive Zuwanderungsbilanz mehr als ausgeglichen werden. Durch die generell positive Entwicklung in der Region wird für Schriesheim ein durchschnittlicher jährlicher Zuzug von 45 Menschen erwartet.“

Zudem beschäftigte sich die Studie mit dem Potenzial zur Innenverdichtung. Ergebnis: summiert man alle 365 erfassten Flächen, ergibt sich ein theoretisches Flächenpotenzial von ca. 28 ha. Jedoch entspricht dies nicht der tatsächlichen Verfügbarkeit, sondern spiegelt lediglich das theoretische Angebot an bebaubaren Flächen wider. Dieses gilt es je nach Wohnbauflächenbedarf und Vorhaben zu untersuchen und zu aktivieren.

Doch vonseiten der Stadt ist hier in den vergangenen Jahren aus Kapazitätsgründen nicht viel passiert.

Das ist schade. Nun sammeln wir Stimmen im Rahmen eines Bürgerbegehrens, damit die Schriesheimer Bürger entscheiden können, welchen Weg sie beim Thema Neubaugebiet weiterverfolgen wollen.

Für die FDP Schriesheim

Ulrike von Eicke